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Taubenzecken

Die Taubenzecke (Argas reflexus) ist erwachsen im nicht vollgesogenen Zustand ca. 8 mm lang (vollgesogen ca. 12 mm) und sehr flach. Die lederartig feste Haut ist hell- oder dunkelgrau (manchmal gelbgrau) gefärbt und die Beine sind stets hellgrau. Der Körperrand ist senkrecht gestrichelt und aufwärts gebogen. Das Weibchen legt in den Sommermonaten mehrmals hintereinander und nach jeder Blutmahlzeit Gelege von 20 – 100 Eiern ab. Diese sind fast kugelrund, etwa stecknadelkopfgroß, zunächst bräunlich und später größtenteils milchig weiß gefärbt. Die nach etwa 3 Wochen aus ihnen schlüpfenden sechsbeinigen, lebhaft umherlaufenden Larven sind schmutzig gelb gefärbt und ziemlich stark behaart. Sie verbleiben 5 – 10 Tage auf dem erstbefallenen Wirt. Das ist für die Verbreitung der Art von großer Bedeutung. 8 Tage nach der ersten Blutaufnahme häuten sie sich zu Nymphen des ersten Stadiums und nach je 3 weiteren Wochen zu Nymphen des zweiten Stadiums und zum Adulttier. Die Nymphen gleichen, abgesehen von der Körpergröße, weitgehend den Geschlechtstieren. Die Gesamtentwicklung der Taubenzecke dauert mindesten 2 Jahre, in der Regel aber 3 Jahre oder mehr. Sie kann, da die Nymphen sich vor jeder Häutung einmal vollsaugen müssen, durch Mangel an Sauggelegenheit sehr stark verlängert werden.
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