Flöhe sind seitlich abgeflachte flügellose Insekten, ca.2-4mm lang, deren drittes Beinpaar besonders kräftig ist und den Floh zu enormen Sprungleistungen befähigt.
Der durch den Floh angerichtete Schaden beschränkt sich nicht nur auf die Stichbelästigung, sondern beruht vor allem auf der Übertragung von Krankheitserregern. Flöhe sind Zwischenwirte des Bandwurms und können verschiedene Viren und Bakterien übertragen.
Entgegen der verbreiteten Meinung saugt der Floh nicht artspezifisch. Die am häufigsten auftretende Flohart ist der Katzenfloh. Verursacher eines Flohbefalls können außer den eigenen Haustieren auch Vogelnester in Wohnnähe oder Mäuseplagen sein.
Sowohl Männchen als auch Weibchen saugen mehrmals am Tag und verlassen danach ihren Wirt wieder. Sie paaren sich am Boden, wo das Weibchen dann auch täglich ca. 20 Eier, insgesamt bis zu 2000 Eier, in den Bodenfugen ablegt. Nach ca. 6 Wochen ist die Entwicklung vom Ei über die Larve zur Puppe abgeschlossen. Das Schlüpfen der Puppen erfolgt aber erst durch einen Außenreiz, wie die Bodenschwingungen durch nahende Schritte, den Geruch oder die Wärme eines Wirtes. Das erklärt auch die Menge der plötzlich hochspringenden Flöhe beim Betreten einer leeren Wohnung.